Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat gut 1000 Bundesbürger über 14 Jahre befragen lassen und dabei herausgefunden, dass jeder Dritte eine Navigations-Lösung hat. Bereits 4 Prozent nutzen die Navigation mittels App fürs Handy, Smartphone oder einen Tablet PC – mit stark steigender Tendenz bei der Navi-App.
Handynavigation per Smartphone App wird immer beliebter bei den Deutschen
„Zunehmend populär wird die Navigation mit dem Handy“, sagt BITKOM-Vizepräsident Bonn. Bereits 4 Prozent der Deutschen nutzt die Möglichkeit, das eigene Smartphone per App (je nach Umfang von kostenlos bis knapp 100 €) zum Navigationsgerät aufzurüsten. Die Gründe dafür sind vielseitig. Zum einen haben immer mehr Deutsche ein Smartphone mit Vertrag für mobiles Internet (mit dem Vorteil, dass man das Handy stets dabei hat), und zum anderen werden auch die mobilen Navigationslösungen per Smartphone / Handy immer ausgereifter. Viele Navigationslösungen / Apps fürs Handy oder Smartphone nutzen den großen Speicher und haben “Offline-Kartenmaterial” mit an Board. Bei Navigon fürs iPhone kostet das war ca. 1,7 GB Speicherplatz, hat aber den Vorteil, dass man sämtliche Karten von Deutschland sowie auch Kartenmaterial für Europa stehts mit dabei hat und damit bei der Navigation keine teure mobile Internetverbindung (z.B. im Ausland) notwendig ist. Die Navigation per Smartphone hat zudem den Vorteil, dass man sich auch problemlos als Fußgänger navigieren lassen kann. Eine gute mobile Navigations-App bietet hier als “Geschwindigkeitsprofil” Fußgänger an. Unsere Redaktion hat dies am Beispiel Navigon in Hamburg getestet und tatsächlich schickt ein die Navigation per iPhone dann über Fußwege und Abkürzungen, die man mit dem Auto nicht nutzen kann. Vorbei die Zeiten, wo man als Fußgänger noch einen Stadtplan dabei haben musste. So hat man per Handy Navigation immer alles Kartenmaterial auf dem Smartphone dabei und ist damit auch bei spontanen Ausflügen in eine Stadt bestens gewappnet. Doch auch im Auto ersetzen immer mehr Deutsche Ihr herkömmliches festeingebautes oder mobiles Navigationssystem (z.B. TomTom) durch mobile Navigationslösungen per Handy, Smartphone oder Tablet PC – oft wegen geringerer Kosten.
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Mobiles Navigationsgeräte und Navigation per Smartphone verdrängen Kfz-Navis
Laut Hochrechnungen von BITKOM wird in dieserm Jahr der Markt für Kfz-Navis um voraussichtlich 11 Prozent zurückgehen. Der Markt für Kfz Navigation wird von etwa 3,5 Millionen Geräten im letzten Jahr auf nun nur noch 3,1 Millionen Geräte zurückgehen. Ein Grund dafür sind die leistungsfähigen mobilen Navigationsgeräte, die immer günstiger werden. Im Durchschnitt zahlt man für ein gutes Navigationsgerät nur noch etwa 130 € und damit deutlich weniger, also vor 3 Jahren, wo man im Schnitt noch um die 200 € zahlen musste – und das bei verbesserten Leistungsmerkmalen wie 3D Karten, Fahrspur-Empfehlung, Stauumfahrung und vieles weitere mehr. Selbst eine Freisprecheinrichtung fürs Handy / Smartphone haben viele mobile Navigationslösungen bereits integriert. „Bei Navis sieht man besonders deutlich, was für alle IT-Geräte gilt: Immer mehr Leistung für immer weniger Geld“, betont Bonn. Doch nicht nur die herkömmlichen mobilen Navigationsgeräte bilden eine Konkurrenz für Kfz-Navis, insbesondere auch Navigation per Handy / Smartphone und Tablet PC boomt. Bisher sind es zwar nur 4 Prozent der Deutschen, die es nutzen, aber gerade im Bereich Handy-Navigation wird ein deutliches Wachstum erwartet. „Navi-Apps werden künftig immer mehr Zusatzdienste bieten, etwa Unterstützung beim Ruf eines Taxis oder die Einbindung in soziale Netze.“ Auch auf Tablet-PCs könnten Navi-Apps eingesetzt werden. „Eine geeignete Halterung vorausgesetzt, kann man mit Tablet-PCs im Auto wegen ihrer großen Bildschirme besonders komfortabel navigieren.“ Die Navigationslösung Google Maps bietet nun zum Beispiel auch Live-Verkehrsinformationen, die per Tablet PC + Handy / Smartphone genutzt werden können.
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