Ein Netzwerk-Dienstleister führte vor kurzem eine Untersuchung zur WLAN-Signalstärke durch. Dabei kam es zu einem verblüffendes Ergebnis: Die Nutzer einer WLAN Funkverbindungen haben mit Übertragungseinbußen von bis zu 30 Prozent zu rechnen. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die WLAN-Signalstärke zu optimieren. Hierzu zählen unter anderem WLAN-Repeater.
Ergebnis der neuen WLAN-Untersuchung des Netzwerk-Dienstleisters Epitiro überrascht
Das walisische Netzwerk-Dienstleistungsunternehmen Epitiro überraschte mit der veröffentlichten Untersuchung der WLAN-Signalstärke. Insgesamt wurden Untersuchungen in über 14.000 privaten Netzwerken in Großbritannien, Spanien, Italien und den USA durchgeführt. Dabei wurde eine Software auf den Testcomputern installiert, um anschließend zahlreiche Messwerte zu sammeln. Diese wurden im Anschluss mit folgendem Ergebnis ausgewertet: WLAN Nutzer müssen mit Übertragungseinbußen von rund 30 Prozent rechnen. Dabei kann meistens nicht annähernd die Surf-Geschwindigkeit erreicht werden, die die eigentliche DSL Leitung zur Verfügung stellen kann. Allerdings merkt man diese Geschwindigkeitseinbußen nicht, wenn man sich als “Otto-Normal-Surfer” im World Wide Web bewegt: Alltägliche Internet-Tätigkeiten, wie zum Beispiel surfen, chatten oder E-Mail schreiben und versenden nutzt die hohen DSL-Bandbreiten nicht annähernd aus. Einbrüche oder Einbußen fallen erst auf, wenn man sich mit Online-Gaming oder Internet-Telefonie beschäftigt. Im Fazit der Untersuchung beschreibt der Dienstleister Epitiro die geringere Übertragungsraten wie folgt: “Die langsamere Geschwindigkeit fällt Anwendern auf, wenn der Download einer großen Datei länger dauert.” So muss man also gar nicht auf die bequeme Nutzung von WLAN verzichten, um sich frei in der Wohnung oder um Haus mit dem Laptop bewegen zu können. Für die alltägliche Internet-Nutzung ist das WLAN-Netzwerk immer noch gut – die Einbußen sind kaum bis gar nicht spürbar. Sollten Sie jedoch größere Dateien herunterladen wollen, schließen Sie Ihren Computer einfach (vorübergehend) per LAN-Kabel an den WLAN-Router an oder entscheiden sich für einen WLAN Repeater oder ein Powerline Netzwerk Set (siehe unten).
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Wie optimiere ich die WLAN-Signalstärke per Repeater? Was ist mit Alternative Powerline?
Es sei vorab noch gesagt, dass der Leistungsverlust auch von der jeweiligen DSL / VDSL Bandbreite abhängig ist: So wird es bei einem DSL 6000er-Anschluss meist keine Einbußen geben, bei einer VDSL 50er-Leitung kann der Verlust schon eher eintreten. Des Weiteren kommt es auch noch auf die eigentliche Verbindung zwischen Computer und WLAN-Router an. Dabei spielt beispielsweise die Entfernung zwischen Router und PC ebenso eine Rolle, wie die Dicke der Wände. Sollte die Entfernung zwischen Ihrem PC und dem WLAN-Router relativ groß sein, empfiehlt sich die Nutzung eines WLAN-Repeaters, um die Signalstärke der Funkverbindung zu verbessern. Neben diesen zuvor genannten Faktoren, können auch weitere WLAN-Störer Schuld an den Übertragungseinbußen sein: So zählen Mikrowellen und Babyphones zu den klassischen Störfaktoren, die aus der direkten Nähe von Laptops, Computern und Routern entfernt werden sollten. Als Alternative zu der WLAN-Funktion bietet sich aber auch Powerline an. Mit dem Vodafone Home Connect Powerline Set können Sie ganz einfach über das Stromnetz eine Verbindung zwischen Ihrem Router und dem Computer herstellen: Eine Komponente wird mit dem Router an eine Steckdose angeschlossen. Ein weiteres Element wird mit dem PC an eine weitere Steckdose angeschlossen. So können Sie eine Verbindung aufbauen, ohne Kabel verlegen zu müssen.
