Laut dem Hightechverband BITKOM werden 2011 immer mehr internetfähige TV Geräte verkauft. Die ersten Fernseher dieser modernen Generation kamen schon im Jahr 2009 auf den Verkaufsmarkt. Ältere Fernsehmodelle können ohne Probleme mit einer Set Top Box für das Internet aufgerüstet werden, auch mit einer integrierten Festplatte für die Aufzeichnung der TV Programme.
Die Hybrid Fernsehgeräte werden immer beliebter – ältere TV Geräte können aufgerüstet werden
Nach einer Berechnung des Hightechverbandes BITKOM wird in diesem Jahr jedes zweite verkaufte TV Gerät ein Hybrid Gerät sein. Denn Fernseher mit Internetanschluss stehen ganz hoch im Kurs beim Verbraucher. Insgesamt werden 5 Millionen Fernseher mit Webanschluss an die Verkaufsläden ausgeliefert. Das ist eine Verzehnfachung seit dem Jahr 2009, wo die ersten internetfähigen TV Geräte auf dem Markt kamen. „Durch die hohe Marktdurchdringung von Hybrid-Geräten werden Internet und Fernsehen endgültig verschmelzen. Der Web-Anschluss wird zum Standard-Feature bei modernen Fernsehern“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Sogar die ältere TV Gerät Generation kann mit einer sogenannten Set Top Box für den Internet Zugang nachgerüstet werden. Diese Boxen gibt es auch schon mit einer eingebauten Festplatte (Aufzeichnung der TV Programme), so dass ein Videorekorder vollkommen überflüssig ist. Eine IPTV Box gibt es z.B. auch zusammen mit Vodafone TV + DSL Paket. Eine Studie von „Die Zukunft der Consumer Electronics“ gab an, dass 46 Prozent aller Deutschen einen Fernseher haben möchte, mit dem sie in Internet gehen können, um sich so die Web Inhalte anschauen zu können. Insbesondere die junge Generation sehnt sich nach dem Fernseh-Web: Bei den Deutschen zwischen 14 und 26 Jahren sind es 60 Prozent. Junge US-Amerikaner wünschen sich zu 74 Prozent das Internet-TV, junge Briten gar zu 77 Prozent.
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Live Sendungen, Filme, aber auch kurze Videoclips sind beim Internetfernsehen sehr beliebt
Ganze 25 Millionen Deutsche schauen schon jetzt die beliebten Fernseh- und Videoangebote im World Wide Web an. Auch werden viele Fernseher zusätzlich zu ihrem normalen Sendeprogramm per Internetverbindung andere Inhalte mit einspeisen, die man sich dann auf dem Fernseher anschauen kann. Mit dabei sind zum Beispiel die Tagessschau, die ZDF Mediathek, RTL Now, Arte und Sky mit Mediatheken und speziellen On-Demand-Angeboten für PCs, Tablets oder Smartphones. Auch neue Anwendungen wie Internet Musik TV, das sich individuell auf den Geschmack des Zuschauers einstellt, wird es bald geben. Internet TV Angebote sind beliebt, 49 Prozent, also jeder zweite Internetuser, nutzt diese begehrten Videoangebote. Sehr beliebt sind kurze Videoclips, die sich 40 Prozent der Befragten anschauen. Auch die Tagesschau wird online angesehen (17 Prozent). Jeder achte Deutsche Bundesbürger schaut sich Filme per Download oder im Livestream an, aber auch Live Sendungen wie Fußball etc. ist bei jedem zehnten Deutsche sehr beliebt. Die BITKOM veranstaltet am 9.11.2011 das „Forum Consumer Electronics – Smart-TV“. Die Studie „Die Zukunft der Consumer Electronics“ erstellten 2010 die Unternehmensberatung Deloitte und der BITKOM. Im Rahmen der Studie gab es eine repräsentative Verbraucherumfrage. Für die Umfrage zur Nutzung von Fernseh- und Videoangeboten befragte Forsa im Jahr 2010 per Telefon 1.002 in Privathaushalten lebende deutschsprachige Internetnutzer.
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soll mit aktuellem datum online
Jeder zweite neue Fernseher ist internetfähig
Verkauf von 5 Millionen TV-Geräten mit Internet-Anschluss
Verzehnfachung des Absatzes in 2 Jahren
Berlin, 25. März 2011 – Fernsehen und Internet wachsen zusammen. Vor allem TV-Geräte mit Internet-Anschluss boomen. In diesem Jahr wird nach Berechnungen des Hightech-Verbands BITKOM in Deutschland jeder zweite verkaufte Fernseher ein so genanntes Hybrid-Gerät sein. Damit werden 5 Millionen Fernseher mit einem integrierten Web-Anschluss ausgeliefert. Das ist fast eine Verzehnfachung innerhalb von zwei Jahren. Die ersten internetfähigen TV-Geräte kamen 2009 auf den Markt. „Durch die hohe Marktdurchdringung von Hybrid-Geräten werden Internet und Fernsehen endgültig verschmelzen. Der Web-Anschluss wird zum Standard-Feature bei modernen Fernsehern“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.
Alle älteren Flachbildschirme können für den Internet-Empfang über hybride Set-Top-Boxen nachgerüstet werden. Diese Set-Top-Boxen gibt es auch mit einer eingebauten Festplatte zur Aufzeichnung von Programmen, ein Videorecorder wird damit überflüssig. Fast jeder zweite Deutsche (46 Prozent) möchte seinen Fernseher ans Internet anschließen, um so Web-Inhalte auf seinem TV-Gerät ansehen zu können. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Rahmen der Studie „Die Zukunft der Consumer Electronics“. Insbesondere die junge Generation sehnt sich nach dem Fernseh-Web: Bei den Deutschen zwischen 14 und 26 Jahren sind es 60 Prozent. Junge US-Amerikaner wünschen sich zu 74 Prozent das Internet-TV, junge Briten gar zu 77 Prozent.
Viele Fernsehsender stellen sich auf die Verschmelzung von TV und Internet ein: Zusätzlich zu ihrem linearen Programm sind beispielsweise die Tagessschau, die ZDF Mediathek, RTL Now, Arte und Sky mit Mediatheken und speziellen On-Demand-Angeboten für PCs, Tablets oder Smartphones im Netz. Hinzu kommen neue Anwendungen wie das internetbasierte Musikfernsehen, das sich auf den Musikgeschmack des Zuschauers einstellt.
Rund 25 Millionen Bundesbürger sehen sich schon jetzt Fernseh- und Videoangebote im Internet an. Knapp jeder zweite Internetnutzer (49 Prozent) nutzt entsprechende Videoangebote. Am populärsten sind dabei kurze Videoclips, die sich 40 Prozent der Internetnutzer anschauen. Jeder sechste (17 Prozent) Internetnutzer verfolgt TV-Sendungen wie die Tagesschau online, jeder achte sieht sich Filme per Download oder Livestream an. Live-Übertragungen, etwa von Sportveranstaltungen, schaut sich jeder Zehnte im Internet an.
Am 9.November veranstaltet der BITKOM in Berlin das „Forum Consumer Electronics – Smart-TV“. Näheres unter www.bitkom.org/de/veranstaltungen/102_67365.aspx.
Methodik: Die Studie „Die Zukunft der Consumer Electronics“ erstellten 2010 die Unternehmensberatung Deloitte und der BITKOM. Im Rahmen der Studie gab es eine repräsentative Verbraucherumfrage. Für die Umfrage zur Nutzung von Fernseh- und Videoangeboten befragte Forsa im Jahr 2010 per Telefon 1.002 in Privathaushalten lebende deutschsprachige Internetnutzer.



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